Mythen rund um CBD für Haustiere: Was ist dran?

Mythen rund um CBD für Haustiere

CBD für Haustiere wird immer bekannter. Gleichzeitig kursieren im Internet zahlreiche Behauptungen, Halbwahrheiten und Missverständnisse rund um die Anwendung bei Hunden, Katzen, Pferden und anderen Haustieren.

Manche Aussagen halten sich seit Jahren hartnäckig, obwohl sie wissenschaftlich längst differenzierter betrachtet werden. Andere entstehen durch falsche Erwartungen oder durch die Verwechslung von CBD mit THC.

In diesem Beitrag schauen wir uns die häufigsten Mythen rund um CBD für Haustiere an und erklären, was tatsächlich dahintersteckt.

 

Mythos 1: „CBD macht mein Haustier high.“

Das ist einer der häufigsten Irrtümer überhaupt.

CBD (Cannabidiol) besitzt keine berauschende Wirkung. Für das bekannte „High“ ist THC (Tetrahydrocannabinol) verantwortlich.

CBD-Produkte aus zugelassenem Nutzhanf dürfen den gesetzlich vorgeschriebenen THC-Grenzwert nicht überschreiten. Deshalb verursachen sie keine berauschende Wirkung.

Selbstverständlich erfüllen auch alle Canna Oil Produkte diese gesetzlichen Vorgaben.

Für Katzen, Pferde und Kleintiere empfehlen wir ausschließlich terpenfreie CBD-Produkte, da diese Tierarten besonders empfindlich auf Terpene reagieren können. Unsere Vollspektrumöle sind deshalb ausschließlich für Hunde vorgesehen.

 

Mythos 2: „CBD wirkt sofort.“

Viele Tierhalter erwarten bereits nach der ersten Gabe eine deutliche Veränderung.

In der Praxis ist das häufig nicht der Fall.

CBD ist kein Akutmittel wie manche Schmerz- oder Beruhigungsmittel. Gerade bei chronischen Beschwerden oder altersbedingten Veränderungen entwickelt sich die Unterstützung häufig erst nach einer regelmäßigen Anwendung über mehrere Wochen.

Geduld gehört deshalb zu einer erfolgreichen Anwendung dazu.

 

Mythos 3: „Ein Tropfen reicht völlig aus.“

Auch dieser Mythos hält sich hartnäckig.

Ein einzelner Tropfen enthält häufig nur eine sehr geringe Menge CBD und reicht in vielen Fällen nicht aus, um eine spürbare Unterstützung zu ermöglichen.

Deshalb empfiehlt Canna Oil eine langsame Dosierungssteigerung nach der eigenen Dosierungsanleitung.

Gerade bei chronischen Beschwerden berichten viele Tierhalter erst nach einigen Wochen und einer ausreichend aufgebauten Dosierung über Veränderungen.

 

Mythos 4: „Mehr CBD wirkt automatisch besser.“

Viele glauben, eine höhere Dosierung müsse zwangsläufig bessere Ergebnisse bringen.

Das stimmt nicht.

Jedes Tier reagiert unterschiedlich auf CBD. Eine unnötig hohe Dosierung führt nicht automatisch zu einer besseren Wirkung und kann unter Umständen unerwünschte Begleiterscheinungen wie Müdigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden begünstigen.

Deshalb gilt:

Eine individuell passende Dosierung ist wichtiger als eine möglichst hohe Dosierung.

 

Mythos 5: „CBD ersetzt den Tierarzt.“

CBD kann eine sinnvolle Unterstützung sein.

Es ersetzt jedoch keine tierärztliche Untersuchung, keine Diagnostik und keine notwendige Behandlung.

Verändert sich das Verhalten Deines Tieres plötzlich oder treten neue Beschwerden auf, sollte immer zunächst die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.

CBD sollte grundsätzlich als Ergänzung betrachtet werden – nicht als Ersatz einer medizinischen Behandlung.

 

Mythos 6: „Alle CBD-Produkte sind gleich.“

Auf den ersten Blick unterscheiden sich viele Produkte kaum.

Tatsächlich gibt es jedoch erhebliche Unterschiede.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Qualität der Rohstoffe
  • Herstellungsverfahren
  • Reinheit
  • Laboranalysen
  • Trägeröl
  • Zusammensetzung
  • zusätzliche Inhaltsstoffe

Auch die Wahl des richtigen Produktes spielt eine wichtige Rolle.

Die DUO-Produkte von Canna Oil wurden gezielt für unterschiedliche Einsatzbereiche entwickelt und kombinieren CBD mit weiteren ausgewählten Inhaltsstoffen wie L-Tryptophan, CBG, PEA oder Hyaluron.

 

Mythos 7: „Wenn mein Tier trotz CBD krank wird, wirkt CBD nicht.“

Viele Tierhalter sind verunsichert, wenn trotz einer regelmäßigen CBD-Gabe später eine Erkrankung festgestellt wird.

Dabei wird häufig vergessen:

CBD verhindert keine neuen Erkrankungen.

Die Gesundheit eines Tieres wird von vielen Faktoren beeinflusst, beispielsweise:

  • Alter
  • genetische Veranlagung
  • Ernährung
  • Bewegung
  • Umwelt
  • Vorerkrankungen

Auch Tiere, die seit Jahren CBD erhalten, können neue Erkrankungen entwickeln.

Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass CBD wirkungslos war.

 

Mythos 8: „CBD ist für alle Tierarten gleich geeignet.“

Auch das stimmt so nicht.

Zwar besitzen alle Säugetiere ein Endocannabinoid-System, dennoch unterscheiden sich Stoffwechsel und Verträglichkeit teilweise deutlich.

Deshalb sollte die Produktauswahl immer an die jeweilige Tierart angepasst werden.

Bei Canna Oil gilt:

  • Hunde: je nach Einsatzbereich können sowohl DUO-Produkte als auch Vollspektrumöle verwendet werden.
  • Katzen: ausschließlich terpenfreie Produkte.
  • Pferde: ausschließlich terpenfreie Produkte. Bei Turnierpferden sollte CBD grundsätzlich nicht eingesetzt werden, da es bei Dopingkontrollen problematisch sein kann.
  • Kleintiere: ausschließlich terpenfreie Produkte.

 

Mythos 9: „Zu CBD gibt es überhaupt keine Studien.“

Diese Aussage begegnet uns immer wieder.

Tatsächlich wächst die wissenschaftliche Datenlage seit Jahren kontinuierlich.

Inzwischen existieren zahlreiche Studien, unter anderem zu:

  • Arthrose
  • Epilepsie
  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • Stress
  • Angst
  • Sicherheit und Verträglichkeit

Zwar befindet sich die Forschung insbesondere bei Haustieren weiterhin im Aufbau, von einer fehlenden Studienlage kann jedoch keine Rede mehr sein.

Mythos 10: „CBD ist ein Wundermittel.“

Vielleicht ist das der größte Mythos überhaupt.

CBD kann viele Tiere sinnvoll unterstützen.

Es ist jedoch kein Heilmittel und keine Garantie dafür, dass Beschwerden vollständig verschwinden oder Erkrankungen verhindert werden.

Die besten Ergebnisse werden häufig dann beobachtet, wenn CBD Teil eines umfassenden Gesundheitskonzeptes ist.

Dazu gehören unter anderem:

  • eine artgerechte Ernährung
  • ausreichend Bewegung
  • regelmäßige Gesundheitskontrollen
  • eine tierärztliche Betreuung
  • eine passende Dosierung
  • Geduld bei der Anwendung

 

Mythos oder Wahrheit?

AussageMythos oder Wahrheit?
CBD macht Haustiere high.❌ Mythos
CBD wirkt sofort.❌ Mythos
Ein Tropfen reicht immer aus.❌ Mythos
Mehr CBD wirkt automatisch besser.❌ Mythos
CBD ersetzt den Tierarzt.❌ Mythos
Alle CBD-Produkte sind gleich.❌ Mythos
Trotz CBD können keine neuen Erkrankungen entstehen.❌ Mythos
Für alle Tierarten eignet sich dasselbe CBD-Produkt.❌ Mythos
Zu CBD gibt es keine Studien.❌ Mythos
CBD ist ein Wundermittel.❌ Mythos

 

Fazit

Rund um CBD für Haustiere kursieren zahlreiche Mythen, die viele Tierhalter verunsichern. Ein genauer Blick zeigt jedoch, dass viele dieser Aussagen auf Missverständnissen oder veralteten Informationen beruhen.

CBD kann das Wohlbefinden von Haustieren unterstützen und in vielen Situationen eine sinnvolle Ergänzung sein. Gleichzeitig ersetzt es weder eine tierärztliche Behandlung noch kann es jede Erkrankung verhindern.

Wer sich gut informiert, hochwertige Produkte verwendet und die Dosierung sorgfältig anpasst, schafft die besten Voraussetzungen für eine sichere und verantwortungsvolle Anwendung.

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