Mein Haustier verhält sich plötzlich anders – stecken Schmerzen oder Angst dahinter?

haustier schmerzen oder angst

Verhaltensänderungen haben immer eine Ursache

Früher war dein Hund fröhlich und verspielt, heute zieht er sich immer häufiger zurück. Deine Katze springt nicht mehr auf ihren Lieblingsplatz oder reagiert plötzlich gereizt, obwohl sie sonst immer ausgeglichen war.

Viele Tierhalter stellen sich in solchen Situationen dieselbe Frage:

Hat mein Tier Schmerzen oder hat es Angst?

Die Antwort ist leider nicht immer einfach. Denn viele Verhaltensänderungen können sowohl durch Schmerzen als auch durch Angst oder Stress ausgelöst werden. Hinzu kommen zahlreiche andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome verursachen können.

Deshalb gilt:

Verändert sich das Verhalten deines Tieres plötzlich oder über einen längeren Zeitraum, sollte immer zuerst ein Tierarzt die Ursache abklären.

Erst wenn feststeht, warum sich dein Tier verändert hat, lässt sich entscheiden, welche Behandlung oder unterstützende Maßnahmen sinnvoll sind.

 

Warum Schmerzen und Angst so oft verwechselt werden

Schmerzen und Angst beeinflussen sich gegenseitig.

Ein Tier, das Schmerzen hat, fühlt sich häufig unsicher. Es weiß nicht, warum ihm etwas wehtut und versucht deshalb, belastende Situationen zu vermeiden.

Umgekehrt kann starke Angst oder dauerhafter Stress dazu führen, dass Schmerzen intensiver wahrgenommen werden.

Dadurch entstehen häufig Verhaltensweisen, die sich kaum eindeutig zuordnen lassen.

Ein Hund mit Arthrose möchte vielleicht nicht mehr spazieren gehen.

Liegt das daran, dass er Schmerzen beim Laufen hat?

Oder hat er Angst davor, dass jede Bewegung erneut Schmerzen verursacht?

Bei Katzen ist die Unterscheidung oft noch schwieriger. Sie zeigen Schmerzen meist sehr spät und verändern zunächst nur kleine Verhaltensweisen, die vielen Haltern gar nicht sofort auffallen.

 

Typische Anzeichen für Schmerzen

Jedes Tier reagiert unterschiedlich.

Dennoch gibt es einige Veränderungen, die häufiger bei Schmerzen beobachtet werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Schwierigkeiten beim Aufstehen
  • langsameres Hinlegen
  • Schonhaltung
  • Humpeln
  • steifer Gang
  • weniger Springen oder Treppensteigen
  • Berührungsempfindlichkeit
  • häufiges Lecken einer bestimmten Körperstelle
  • Zittern
  • verminderte Aktivität
  • Rückzug
  • Appetitlosigkeit
  • verändertes Schlafverhalten
  • Unruhe
  • plötzliches aggressives Verhalten
  • Lautäußerungen beim Hochheben oder Berühren

Gerade Katzen versuchen Schmerzen oft möglichst lange zu verbergen.

Deshalb fallen häufig zunächst nur Kleinigkeiten auf.

Vielleicht schläft deine Katze plötzlich an einem anderen Ort, springt nicht mehr auf den Kratzbaum oder putzt sich weniger als früher.

Solche Veränderungen sollten ernst genommen werden.

 

Typische Anzeichen für Angst oder Stress

Auch Angst kann das Verhalten eines Tieres deutlich verändern.

Häufig beobachtet werden:

  • Zittern
  • Hecheln beim Hund ohne körperliche Belastung
  • Verstecken
  • Meideverhalten
  • eingezogene Körperhaltung
  • angelegte Ohren
  • geweitete Pupillen
  • eingeklemmter Schwanz (beim Hund)
  • übermäßiges Miauen oder Bellen
  • Unruhe
  • ständiges Umherlaufen
  • plötzliches Klammern am Halter
  • Schreckhaftigkeit
  • Schlafstörungen
  • verminderter Appetit

Nicht jedes Tier zeigt alle diese Anzeichen.

Manche Tiere werden still und ziehen sich zurück.

Andere reagieren genau gegenteilig und werden ungewöhnlich unruhig oder sogar aggressiv.

 

Was ist, wenn beides gleichzeitig vorliegt?

Das kommt häufiger vor, als viele vermuten.

Ein Hund mit chronischen Schmerzen entwickelt möglicherweise Angst vor längeren Spaziergängen.

Nicht weil er spazieren gehen nicht mehr mag.

Sondern weil er gelernt hat, dass Bewegung Schmerzen verursacht.

Auch Katzen können schmerzbedingte Ängste entwickeln.

Sie vermeiden plötzlich bestimmte Sprünge, benutzen ihre Katzentoilette nicht mehr oder reagieren aggressiv, wenn sie hochgehoben werden.

Umgekehrt kann dauerhafter Stress die Schmerzwahrnehmung verstärken.

Der Körper schüttet vermehrt Stresshormone aus, Muskeln verspannen sich und das allgemeine Wohlbefinden nimmt ab.

Dadurch entsteht häufig ein Teufelskreis.

Schmerzen verursachen Angst.

Angst verstärkt die Schmerzen.

Deshalb reicht es oft nicht aus, nur das Verhalten zu beobachten.

Entscheidend ist immer die Ursache.

 

Deshalb ist die tierärztliche Diagnose so wichtig

Viele Tierhalter suchen zunächst im Internet nach einer Erklärung.

Das ist verständlich.

Dennoch kann kein Artikel und keine Internetrecherche eine tierärztliche Untersuchung ersetzen.

Hinter scheinbar harmlosen Verhaltensänderungen können sich beispielsweise verbergen:

  • Arthrose
  • Zahnprobleme
  • Bandscheibenerkrankungen
  • Verletzungen
  • Entzündungen
  • neurologische Erkrankungen
  • Herzprobleme
  • Stoffwechselerkrankungen
  • hormonelle Erkrankungen
  • Seh- oder Hörverlust
  • Angststörungen

Deshalb sollte immer zuerst die Ursache abgeklärt werden.

Erst wenn klar ist, warum sich dein Tier verändert hat, lässt sich entscheiden, welche Behandlung und welche ergänzende Unterstützung sinnvoll sein können.

 

Welche Unterstützung kann nach der Diagnose sinnvoll sein?

Wurde die Ursache für die Verhaltensänderung tierärztlich festgestellt, können – je nach Diagnose – verschiedene Maßnahmen sinnvoll sein.

Dazu gehören beispielsweise Medikamente, Physiotherapie, Verhaltensmanagement oder auch eine ergänzende Unterstützung mit CBD.

Welche Form der Unterstützung am besten geeignet ist, hängt immer davon ab, warum sich dein Tier verändert hat.

 

Stehen Angst, Stress oder Unsicherheit im Vordergrund

Hat dein Tierarzt festgestellt, dass die Verhaltensänderungen überwiegend auf Angst, Stress oder Unsicherheit zurückzuführen sind, kann ein CBD-Produkt mit L-Tryptophan eine sinnvolle Ergänzung sein.

Unser DUO 6+3 Gelassenheit kombiniert CBD mit L-Tryptophan. Diese essentielle Aminosäure ist an der Bildung von Serotonin beteiligt – einem Botenstoff, der unter anderem Einfluss auf Stimmung, Gelassenheit und emotionales Gleichgewicht hat.

Viele Tierhalter setzen DUO 6+3 deshalb beispielsweise bei:

  • Unsicherheit
  • Stress
  • Geräuschangst
  • Veränderungen im Alltag
  • Reisen
  • Silvester
  • Trennungsstress
  • allgemeiner Nervosität

ein.

 

Stehen Schmerzen oder Entzündungen im Vordergrund

Liegen laut tierärztlicher Diagnose vor allem Schmerzen oder entzündliche Prozesse vor, ist häufig ein anderes Produkt die passendere Wahl.

Unser DUO 6+5 kombiniert CBD mit ultramikronisiertem, liposomalem PEA (Palmitoylethanolamid).

PEA ist eine körpereigene Fettsäureverbindung, die intensiv erforscht wird und häufig zur unterstützenden Begleitung von chronischen Schmerzen und Entzündungen eingesetzt wird.

Viele Tierhalter verwenden DUO 6+5 beispielsweise bei:

  • Arthrose
  • Spondylose
  • Gelenkbeschwerden
  • altersbedingten Bewegungseinschränkungen
  • chronischen Schmerzen
  • entzündlichen Erkrankungen

 

Was ist, wenn Schmerzen und Angst gleichzeitig auftreten?

Gerade bei chronischen Erkrankungen ist das keine Seltenheit.

Ein Tier, das dauerhaft Schmerzen hat, entwickelt häufig zusätzlich Unsicherheit oder Angst.

Es bewegt sich weniger, vermeidet bestimmte Situationen oder reagiert gereizter als früher.

In solchen Fällen kann DUO 6+5 ebenfalls eine gute Wahl sein.

PEA wird nicht nur im Zusammenhang mit Schmerzen und Entzündungen untersucht, sondern spielt auch im Nervensystem eine wichtige Rolle. Viele Tierhalter berichten deshalb, dass ihre Tiere insgesamt ausgeglichener wirken, wenn die Schmerzen besser kontrolliert werden.

Auch wenn DUO 6+3 aus individuellen Gründen nicht infrage kommt, kann DUO 6+5 eine sinnvolle Alternative sein.

 

Kann man Schmerzen und Angst selbst unterscheiden?

Nicht immer.

Manche Tiere zeigen sehr eindeutige Anzeichen.

Oft überschneiden sich die Symptome jedoch so stark, dass selbst erfahrene Tierhalter die Ursache nicht sicher erkennen können.

Deshalb solltest du Veränderungen niemals einfach als „nur Angst“ oder „nur Alterserscheinungen“ abtun.

Je früher die eigentliche Ursache gefunden wird, desto schneller kann deinem Tier geholfen werden.

 

Fazit

Verändert sich das Verhalten deines Haustieres plötzlich, steckt fast immer ein Grund dahinter.

Ob Schmerzen, Angst, Stress oder eine andere Erkrankung – die Ursache sollte immer tierärztlich abgeklärt werden.

Erst auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, welche Behandlung und welche ergänzende Unterstützung sinnvoll sind.

Stehen Schmerzen im Vordergrund, kommen häufig andere Maßnahmen infrage als bei Angst oder Stress.

Genau deshalb gibt es auch unterschiedliche CBD-Produkte mit verschiedenen Schwerpunkten.

Während DUO 6+3 Gelassenheit speziell für Tiere entwickelt wurde, bei denen Angst, Stress oder Unsicherheit im Mittelpunkt stehen, wurde DUO 6+5 für Tiere konzipiert, bei denen Schmerzen und Entzündungen die größere Rolle spielen.

Treten beide Bereiche gleichzeitig auf oder ist DUO 6+3 nicht geeignet, kann DUO 6+5 ebenfalls eine sinnvolle Unterstützung sein.

 

Am wichtigsten bleibt jedoch:

Behandle niemals nur ein Symptom. Finde gemeinsam mit deinem Tierarzt die Ursache – denn nur dann kann dein Tier die Unterstützung bekommen, die es wirklich braucht.

 

 

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