Dein Hund steht morgens nur noch mühsam auf, läuft nach dem Schlafen steif oder möchte plötzlich nicht mehr so weit spazieren gehen wie früher? Solche Veränderungen werden häufig dem Alter zugeschrieben. Doch dahinter kann auch eine Arthrose stecken.
Arthrose beim Hund entwickelt sich meist schleichend. Oft vergehen Monate, bis die ersten Anzeichen richtig eingeordnet werden. Dabei sind nicht nur ältere Hunde betroffen. Auch jüngere Tiere können durch Verletzungen, Gelenkfehlstellungen oder andere Belastungen arthrotische Veränderungen entwickeln.
Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser können Tierarzt und Halter gemeinsam dafür sorgen, dass der Hund möglichst lange beweglich bleibt und seine Lebensqualität erhält.
Was ist Arthrose beim Hund?
Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, bei der sich nach und nach verschiedene Strukturen innerhalb des Gelenks verändern.
Besonders betroffen ist der Gelenkknorpel. Er überzieht die Gelenkflächen und sorgt gemeinsam mit der Gelenkflüssigkeit dafür, dass Knochen möglichst reibungsarm gegeneinander bewegt werden können.
Bei Arthrose verliert der Knorpel zunehmend seine schützenden Eigenschaften. Gleichzeitig können Veränderungen am Knochen, an der Gelenkkapsel und an anderen Gelenkstrukturen entstehen. Häufig kommen entzündliche Prozesse hinzu.
Das kann Schmerzen, Steifheit und eine eingeschränkte Beweglichkeit verursachen.
Arthrose lässt sich nicht heilen. Allerdings gibt es heute verschiedene Möglichkeiten, Beschwerden zu behandeln und betroffenen Hunden den Alltag deutlich zu erleichtern.
Arthrose beim Hund erkennen – typische Symptome
Nicht jeder Hund zeigt Schmerzen durch deutliches Hinken. Gerade zu Beginn sind die Veränderungen oft so unauffällig, dass sie im Alltag leicht übersehen werden.
Steifheit und Probleme beim Aufstehen
Ein typisches Anzeichen sind sogenannte Anlaufschwierigkeiten. Der Hund steht nach längerem Liegen langsam auf, wirkt zunächst steif und bewegt sich erst nach einigen Schritten wieder flüssiger.
Manche Hunde brauchen morgens besonders lange, bis sie richtig in Bewegung kommen.
Lahmheit und Veränderungen beim Laufen
Ein verändertes Gangbild kann ebenfalls auf Gelenkprobleme hinweisen. Der Hund macht kürzere Schritte, entlastet ein Bein oder läuft zeitweise unrund.
Die Lahmheit muss nicht ständig vorhanden sein. Sie kann beispielsweise nach längeren Spaziergängen oder Ruhephasen stärker auffallen.
Weniger Freude an Spaziergängen und Spielen
Früher konnte die Runde gar nicht lang genug sein, heute bleibt der Hund häufiger stehen oder möchte früher nach Hause.
Auch das Springen ins Auto, Treppensteigen oder ausgelassene Spielen kann zunehmend schwerfallen.
Veränderungen im Verhalten
Schmerzen zeigen sich nicht immer durch Bewegungseinschränkungen. Manche Hunde ziehen sich zurück, schlafen mehr oder reagieren empfindlich auf Berührungen.
Andere wirken unruhig, wechseln häufig ihren Liegeplatz oder finden nur schwer eine bequeme Position.
Solche Veränderungen sollten nicht vorschnell als normale Alterserscheinungen abgetan werden.
Welche Gelenke sind besonders häufig betroffen?
Grundsätzlich kann Arthrose in nahezu jedem Gelenk entstehen. Besonders häufig betroffen sind Gelenke, die stark belastet werden oder bereits durch Verletzungen beziehungsweise Fehlstellungen vorgeschädigt sind.
Hüftarthrose beim Hund
Veränderungen an den Hüftgelenken entstehen häufig im Zusammenhang mit einer Hüftgelenksdysplasie (HD).
Betroffene Hunde haben möglicherweise Schwierigkeiten beim Aufstehen, bewegen die Hinterhand steif oder vermeiden bestimmte Bewegungen.
Arthrose im Ellenbogen
Arthrose im Ellenbogengelenk tritt häufig als Folge einer Ellenbogendysplasie (ED) auf.
Dabei können Lahmheiten der Vorderbeine auftreten, die nach Belastung deutlicher werden.
Kniearthrose beim Hund
Auch das Knie ist häufig betroffen, beispielsweise nach einem Kreuzbandriss oder bei einer Patellaluxation.
Manche Hunde entlasten das betroffene Bein, setzen sich ungewöhnlich hin oder zeigen Schwierigkeiten beim Aufstehen.
Weitere betroffene Gelenke
Arthrose kann ebenso in Schulter-, Sprung- oder Zehengelenken auftreten.
Welche Gelenke tatsächlich betroffen sind, lässt sich nicht immer allein anhand des Gangbildes erkennen.
Warum entsteht Arthrose beim Hund?
Nicht immer gibt es eine einzelne Ursache. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen.
Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören:
- Gelenkfehlstellungen: beispielsweise Hüft- oder Ellenbogendysplasie
- Frühere Verletzungen: etwa Kreuzbandrisse oder Gelenkverletzungen
- Gelenkinstabilität und Fehlbelastungen: sie können den Gelenkverschleiß begünstigen
- Übergewicht: zusätzliche Kilos erhöhen die Belastung der Gelenke
- Alter: mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko für Gelenkveränderungen
- Erbliche Veranlagung: bestimmte Gelenkerkrankungen treten bei manchen Rassen häufiger auf
Auch große und schwere Hunde können besonders gefährdet sein. Grundsätzlich ist Arthrose aber keine Erkrankung, die ausschließlich bestimmte Rassen betrifft.
Wie wird Arthrose beim Hund diagnostiziert?
Wenn dein Hund wiederholt steif läuft, lahmt oder sein Bewegungsverhalten verändert, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Denn nicht jede Lahmheit bedeutet automatisch Arthrose. Auch Verletzungen, neurologische Erkrankungen oder andere Probleme des Bewegungsapparates können ähnliche Beschwerden verursachen.
Untersuchung und Gangbildanalyse
Zunächst beurteilt der Tierarzt, wie sich dein Hund bewegt, welche Gliedmaßen er belastet und ob bestimmte Gelenke schmerzhaft oder in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind.
Auch deine Beobachtungen sind wichtig. Besonders hilfreich können kurze Videos sein, die deinen Hund beispielsweise morgens beim Aufstehen oder während einer auffälligen Bewegung zeigen.
Röntgen und weitere Untersuchungen
Röntgenaufnahmen können typische Veränderungen an Knochen und Gelenken sichtbar machen.
Allerdings lässt sich die Stärke der Schmerzen nicht allein am Röntgenbild ablesen. Ein Hund kann deutliche Veränderungen zeigen und trotzdem vergleichsweise beweglich sein. Umgekehrt können erhebliche Beschwerden bestehen, obwohl die sichtbaren Veränderungen noch gering erscheinen.
Die Diagnose und Behandlungsplanung ergeben sich deshalb aus mehreren Untersuchungsergebnissen.
Arthrose beim Hund behandeln – welche Möglichkeiten gibt es?
Die Behandlung richtet sich nach den betroffenen Gelenken, dem Ausmaß der Beschwerden und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes.
Häufig werden verschiedene Maßnahmen miteinander kombiniert.
Schmerzbehandlung
Eine ausreichende Schmerzbehandlung ist bei schmerzhafter Arthrose besonders wichtig.
Je nach Situation können entzündungshemmende Schmerzmittel oder andere tierärztliche Behandlungen infrage kommen. Welche Therapie geeignet ist, hängt unter anderem von Begleiterkrankungen, möglichen Wechselwirkungen und der Verträglichkeit ab.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen helfen dabei, die Behandlung an den Verlauf der Erkrankung anzupassen.
Physiotherapie und Bewegung
Gezielte Physiotherapie kann dabei helfen, die Muskulatur zu erhalten, Bewegungsabläufe zu verbessern und ungünstige Belastungen zu reduzieren.
Auch regelmäßige Bewegung gehört zum Alltag eines Hundes mit Arthrose. Entscheidend ist jedoch, dass sie zu seiner aktuellen Belastbarkeit passt.
Vollständige Schonung ist meist keine gute Dauerlösung, weil dadurch Muskulatur verloren gehen kann.
Gewichtskontrolle
Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich. Deshalb ist ein gesundes Körpergewicht ein wichtiger Bestandteil des Arthrosemanagements.
Bei übergewichtigen Hunden kann eine tierärztlich begleitete Gewichtsabnahme sinnvoll sein.
CBD bei Arthrose beim Hund – was weiß man bisher?
Neben der tierärztlichen Behandlung interessieren sich viele Hundehalter für CBD und weitere Inhaltsstoffe, die im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden untersucht werden.
CBD steht für Cannabidiol und ist ein Bestandteil der Hanfpflanze.
Auch bei Hunden mit Arthrose wurde CBD bereits in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen eingesetzt. Die bisherigen Ergebnisse sind jedoch nicht einheitlich.
Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 berücksichtigte fünf Studien mit insgesamt 117 Hunden. Die Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass die vorhandenen Daten noch keine zuverlässige Aussage über die klinische Wirksamkeit erlauben. Größere und methodisch hochwertige Studien sind weiterhin notwendig.
Hinzu kommt, dass sich die untersuchten CBD-Präparate teilweise deutlich in ihrer Zusammensetzung unterscheiden. Ergebnisse einzelner Studien lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf andere Produkte übertragen.
Bei Canna Oil bieten wir verschiedene CBD-Kombinationen an, die sich durch ihre zusätzlichen Inhaltsstoffe unterscheiden. Welche Zusammensetzung für einen Hundehalter interessant ist, hängt auch von den individuellen Bedürfnissen seines Tieres ab.
Canna Oil Produkte – CBD-Kombinationen im Überblick
In unserem Sortiment findest du mehrere DUO-Öle mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen. Gerade bei Fragen rund um ältere Hunde und Gelenkprobleme werden besonders häufig DUO 6+5 und DUO 6+6 nachgefragt.
Canna Oil DUO 6+5 – CBD und PEA
Canna Oil DUO 6+5 mit PEA steht bei unserer Beratung rund um Arthrose im Mittelpunkt.
Das Öl kombiniert 600 mg CBD mit 500 mg PEA (Palmitoylethanolamid).
PEA ist eine körpereigene, fettähnliche Substanz, die unter anderem im Zusammenhang mit Schmerz- und Entzündungsmechanismen wissenschaftlich untersucht wird.
Diese besondere Kombination unterscheidet DUO 6+5 von einem reinen CBD-Öl und macht es zu einem wichtigen Bestandteil unseres DUO-Sortiments.
Wenn du mehr über die Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung erfahren möchtest, findest du weitere Informationen direkt auf der Produktseite.
Canna Oil DUO 6+6 – CBD und Hyaluron
Canna Oil DUO 6+6 mit Hyaluron kombiniert 600 mg CBD mit 600 mg Hyaluron.
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Körpers und kommt unter anderem in der Gelenkflüssigkeit vor. Dort trägt sie zu deren besonderen physikalischen Eigenschaften bei.
DUO 6+6 ist eine weitere Zusammensetzung in unserem Sortiment, über die sich Hundehalter insbesondere im Zusammenhang mit einer langfristig geplanten Anwendung informieren.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen der natürlichen Funktion von Hyaluronsäure im Körper und der Wirkung eines oral verabreichten Produkts. Ein Wiederaufbau von geschädigtem Gelenkknorpel durch DUO 6+6 ist nicht nachgewiesen.
Canna Oil DUO 6+4 – CBD und CBG
DUO 6+4 kombiniert 600 mg CBD mit 400 mg CBG (Cannabigerol).
Bei Fragen rund um Arthrose steht dieses Produkt bei uns normalerweise nicht im Vordergrund. Es gehört jedoch zu unserem Sortiment unterschiedlicher Cannabinoid-Kombinationen und kann bei anderen individuellen Bedürfnissen interessant sein.
Boswellia Cat & Dog by Canna Oil
Mit Boswellia Cat & Dog by Canna Oil bieten wir außerdem ein Produkt mit Inhaltsstoffen aus Weihrauch an.
Weihrauch besitzt eine lange Verwendungsgeschichte. Seine Bestandteile, insbesondere die Boswelliasäuren, werden auch wissenschaftlich untersucht.
Wenn du dich für dieses Produkt interessierst, findest du Angaben zur Zusammensetzung und Anwendung auf der entsprechenden Produktseite.
Du bist unsicher, welche Zusammensetzung zu deinem Hund passt? Unser Team hilft dir gern dabei, die Unterschiede zwischen unseren Produkten besser einzuordnen.
Was kannst du deinem Hund mit Arthrose im Alltag erleichtern?
Neben der medizinischen Behandlung können bereits kleine Veränderungen zu Hause einen großen Unterschied machen.
Rutschfeste Böden und sichere Wege
Glatte Fliesen, Laminat oder Parkett können für Hunde mit Gelenkbeschwerden zur Herausforderung werden.
Rutschfeste Teppiche oder Läufer geben mehr Halt und können verhindern, dass dein Hund beim Aufstehen oder Laufen wegrutscht.
Ein bequemer und gut erreichbarer Liegeplatz
Ein ausreichend großer, gut gepolsterter Liegeplatz kann deinem Hund helfen, eine angenehme Ruheposition zu finden.
Wichtig ist außerdem, dass er seinen Platz problemlos erreichen und wieder verlassen kann.
Rampen statt häufiger Sprünge
Eine stabile Rampe kann den Einstieg ins Auto erleichtern. Auch häufiges Springen aus größerer Höhe lässt sich dadurch vermeiden.
Achte darauf, dass Rampen rutschfest sind und dein Hund sie sicher benutzen kann.
Spaziergänge an die Tagesform anpassen
Nicht jeder Tag ist gleich. Manche Hunde sind morgens steifer, andere zeigen nach längeren Aktivitäten stärkere Beschwerden.
Mehrere kürzere Spaziergänge können deshalb günstiger sein als eine einzige lange Runde.
Beobachte, wie dein Hund auf Bewegung reagiert. Wenn er danach deutlich schlechter läuft, sollte die Belastung angepasst werden.
Muskulatur möglichst erhalten
Eine gut entwickelte Muskulatur trägt zur Stabilisierung der Gelenke bei.
Welche Übungen geeignet sind, hängt vom Gesundheitszustand deines Hundes ab. Ein tierärztlich geschulter Physiotherapeut kann dabei helfen, einen passenden Bewegungsplan zu erstellen.
Häufige Fragen zur Arthrose beim Hund
Kann ein Hund mit Arthrose noch lange gut leben?
Ja. Viele Hunde können trotz Arthrose über Jahre eine gute Lebensqualität haben. Entscheidend sind eine passende Behandlung, regelmäßige Kontrollen und ein Alltag, der ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigt.
Ist Arthrose beim Hund heilbar?
Nein. Bereits entstandene arthrotische Gelenkveränderungen lassen sich in der Regel nicht vollständig rückgängig machen. Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden zu kontrollieren und die Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten.
Ist Bewegung bei Arthrose gut oder schlecht?
Regelmäßige, angepasste Bewegung ist wichtig. Sie hilft dabei, Muskulatur und Beweglichkeit zu erhalten. Überlastung sollte dagegen vermieden werden.
Kann Arthrose beim Hund plötzlich schlimmer werden?
Ja. Obwohl sich die Erkrankung meist langsam entwickelt, können Beschwerden zeitweise deutlich zunehmen. Eine plötzliche starke Lahmheit oder erhebliche Schmerzen sollten zeitnah tierärztlich untersucht werden, da auch eine zusätzliche Verletzung dahinterstecken kann.
Kann CBD eine Schmerzbehandlung ersetzen?
Eine notwendige tierärztliche Schmerzbehandlung sollte nicht eigenständig durch CBD ersetzt werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten sollten mögliche Wechselwirkungen vorab tierärztlich abgeklärt werden.
Fazit: Arthrose beim Hund ernst nehmen und frühzeitig handeln
Arthrose beim Hund beginnt häufig mit kleinen Veränderungen, die leicht übersehen werden. Ein steifer Gang nach dem Aufstehen, weniger Freude an Bewegung oder ein verändertes Verhalten können erste Hinweise sein.
Eine frühzeitige Diagnose, eine passende Schmerzbehandlung und gezielte Anpassungen im Alltag sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass dein Hund möglichst lange aktiv bleiben kann.
Wenn du dich darüber hinaus für die unterschiedlichen CBD-Kombinationen von Canna Oil interessierst, kannst du dich über unser DUO 6+5 mit CBD und PEA und das DUO 6+6 mit CBD und Hyaluron informieren.
Bei Fragen zu unseren Produkten sind wir gern für dich da.
Wissenschaftliche Quelle
Patikorn C. et al. (2023): Efficacy and safety of cannabidiol for the treatment of canine osteoarthritis: a systematic review and meta-analysis of animal intervention studies. Frontiers in Veterinary Science.



