Viele Tierhalter fragen sich, ob sie CBD auch dann anwenden können, wenn ihr Hund, ihre Katze oder ein anderes Haustier bereits eine Lebererkrankung hat.
Diese Sorge ist verständlich. Schließlich spielt die Leber eine zentrale Rolle im Stoffwechsel. Sie verarbeitet außerdem zahlreiche körpereigene und körperfremde Stoffe.
Ob CBD bei einem Leberschaden infrage kommt, hängt immer von der individuellen Situation des Tieres ab. Deshalb sollte ein Tierarzt eine bestehende Lebererkrankung grundsätzlich begleiten.
Welche Aufgaben übernimmt die Leber?
Die Leber gehört zu den wichtigsten Organen des Körpers.
Sie übernimmt unter anderem folgende Aufgaben:
- den Stoffwechsel von Nährstoffen
- den Abbau verschiedener Stoffwechselprodukte
- die Entgiftung des Körpers
- die Produktion wichtiger Eiweiße
- die Bildung von Gallensäuren
Eine geschädigte Leber kann diese Aufgaben möglicherweise nicht mehr vollständig erfüllen. Wie stark ihre Funktion eingeschränkt ist, hängt dabei von Art und Schwere der Erkrankung ab.
Kann CBD trotz einer Lebererkrankung gegeben werden?
Eine Lebererkrankung schließt die Anwendung von CBD nicht grundsätzlich aus.
Viele Tierhalter setzen CBD auch bei Tieren mit Leberproblemen ergänzend ein.
Dabei spielen jedoch mehrere Punkte eine Rolle:
- Welche Lebererkrankung liegt vor?
- Welche Medikamente bekommt das Tier?
- Wie stark ist die Funktion der Leber bereits eingeschränkt?
- Kontrolliert der Tierarzt regelmäßig die Blutwerte?
Deshalb solltest Du die Entscheidung immer gemeinsam mit Deinem behandelnden Tierarzt treffen.
Warum empfehlen wir terpenfreie CBD-Produkte?
Bei einer vorgeschädigten Leber empfehlen wir, die Produktauswahl möglichst einfach zu halten und auf CBD-Produkte ohne Terpene zurückzugreifen.
Deshalb empfehlen wir in diesen Fällen grundsätzlich unsere terpenfreien CBD-Produkte.
Sie eignen sich für Katzen, Pferde und Kleintiere. Aber auch bei Hunden mit Leberproblemen bevorzugen wir sie gegenüber unseren Vollspektrum-Produkten.
Unsere DUO-Produkte sowie das Hanföl 6 % und das MCT CBD-Öl 6 % sind terpenfrei.
Unsere Vollspektrumöle mit 5 %, 10 % und 15 % CBD sind dagegen ausschließlich für Hunde vorgesehen. Bei einer bestehenden Lebererkrankung empfehlen wir sie nicht.
Können sich die Leberwerte durch CBD verändern?
Die Forschung zu CBD und möglichen Auswirkungen auf die Leber entwickelt sich weiter.
Einige Studien zeigen, dass hohe CBD-Dosierungen bestimmte Leberwerte verändern können. Andere Untersuchungen fanden dagegen keine klinisch bedeutsamen Veränderungen.
Dabei ist jedoch die verwendete Menge wichtig. In wissenschaftlichen Studien kommen teilweise CBD-Dosierungen zum Einsatz, die deutlich über den Mengen liegen, die wir im Rahmen unserer Dosierungsanleitung verwenden.
Bei einer bekannten Lebererkrankung empfehlen wir trotzdem regelmäßige Blutuntersuchungen. So kann der Tierarzt die Leberwerte im Blick behalten und mögliche Veränderungen frühzeitig erkennen.
Welche Rolle spielen regelmäßige Blutkontrollen?
Bei einer Lebererkrankung sollte der Tierarzt die Blutwerte regelmäßig kontrollieren.
Dabei kann er verschiedene Leberwerte miteinander vergleichen und mögliche Veränderungen frühzeitig erkennen.
Die Kontrollen helfen außerdem dabei, den Verlauf der Erkrankung zu beurteilen. Gleichzeitig kann der Tierarzt prüfen, ob die bisherige Behandlung weiterhin zum Zustand des Tieres passt.
Welche CBD-Produkte eignen sich?
Bei einer bestehenden Lebererkrankung empfehlen wir ausschließlich unsere terpenfreien Produkte.
Dazu gehören:
- Hanföl 6 %
- MCT CBD-Öl 6 %
- DUO 6+3
- DUO 6+4
- DUO 6+5
- DUO 6+6
Welches Produkt am besten passt, hängt von den individuellen Bedürfnissen und Beschwerden Deines Tieres ab.
Dabei sollte nicht allein die Lebererkrankung über die Auswahl entscheiden. Auch andere Beschwerden, das Alter des Tieres und bereits verwendete Medikamente können eine Rolle spielen.
Fazit
Eine Lebererkrankung bedeutet nicht automatisch, dass Dein Tier auf CBD verzichten muss.
Wichtig ist jedoch, die Anwendung mit dem behandelnden Tierarzt abzustimmen. Außerdem empfehlen wir regelmäßige Blutkontrollen, damit mögliche Veränderungen der Leberwerte frühzeitig auffallen.
Bei Tieren mit Leberproblemen empfehlen wir ausschließlich unsere terpenfreien CBD-Produkte. Unsere Vollspektrumöle kommen bei einer bestehenden Lebererkrankung dagegen nicht zum Einsatz.
So lässt sich gemeinsam mit dem Tierarzt entscheiden, ob und wie CBD als ergänzende Unterstützung für das jeweilige Tier infrage kommt.
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