Kann CBD die Nieren schädigen?

Kann CBD die Nieren schädigen

Über die Jahre taucht hier und da die Behauptung auf, CBD könne die Nieren schädigen – meist ohne konkrete Quellen oder eine saubere fachliche Einordnung. Häufig kommt diese Aussage genau dann auf, wenn ein Tier bereits an einer Nierenerkrankung leidet und sich Blutwerte verändern. Für Halter ist das verständlicherweise beunruhigend, denn gerade bei chronischen Erkrankungen sorgt jede Verschlechterung für Unsicherheit.

Wichtig ist dabei ein Punkt, der oft vergessen wird: Diese Frage ist nicht neu. Im Beitrag zur Thematik, ob CBD schädlich für die Leber sein kann, wurde bereits am Rande auch auf die Nieren eingegangen. Da sich das Gerücht jedoch hartnäckig hält, wird es hier bewusst ausführlich und getrennt betrachtet.

Die sachliche Einordnung lautet: Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise darauf, dass CBD die Nieren schädigt.

 

Warum entstehen solche Annahmen überhaupt?

In der Praxis lassen sich diese Aussagen meist auf ähnliche Situationen zurückführen. Bei vielen Tieren liegt bereits eine chronische Nierenerkrankung vor. Diese Erkrankungen verlaufen nicht gleichmäßig, sondern sind von Schwankungen geprägt. Blutwerte verändern sich, das Trinkverhalten schwankt, Stress wirkt sich auf Laborergebnisse aus, und oft kommen Medikamente hinzu.

Beginnt in einer solchen Phase die Gabe von CBD, liegt der Schluss nahe, beide Ereignisse miteinander zu verknüpfen. Ein zeitlicher Zusammenhang wird dann schnell als Ursache interpretiert. Das bedeutet jedoch nicht, dass CBD tatsächlich für die Veränderung der Nierenwerte verantwortlich ist. Gerade bei Nierenerkrankungen ist es normal, dass sich Werte auch ohne äußeren Einfluss verschlechtern oder verbessern.

 

Wie wird CBD im Körper verarbeitet?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Art und Weise, wie CBD im Körper verstoffwechselt wird. CBD wird überwiegend über die Leber abgebaut. Die Nieren sind dabei nicht das zentrale Stoffwechselorgan, sondern vor allem für die Ausscheidung wasserlöslicher Abbauprodukte zuständig.

Aus dieser grundlegenden pharmakologischen Betrachtung ergibt sich bereits kein Hinweis darauf, dass CBD das Nierengewebe direkt belastet oder schädigt. Diese Einordnung fehlt in vielen Diskussionen vollständig, ist aber entscheidend für eine sachliche Bewertung.

 

Was sagt die Studienlage zur Nierenverträglichkeit von CBD?

Entscheidend ist, die Fragestellung korrekt zu formulieren. Es geht nicht darum, ob zufällig etwas übersehen wurde, sondern darum, ob gezielt untersucht wurde, ob CBD die Nieren schädigen kann. Genau das ist in mehreren wissenschaftlichen Arbeiten geschehen.

Erkenntnisse aus Übersichtsarbeiten

In nephrologischen Übersichtsarbeiten zur Wirkung von Cannabinoiden wird beschrieben, dass keine Hinweise auf eine nierenschädigende Wirkung von CBD vorliegen. Strukturelle Nierenschäden durch CBD werden in der verfügbaren Literatur nicht beschrieben. Darüber hinaus zeigen diese Arbeiten, dass CBD die Nierenfunktion nicht negativ beeinflusst.

In experimentellen Modellen wurden teilweise sogar entzündungshemmende und antioxidative Effekte im Nierengewebe beobachtet. Diese Ergebnisse sprechen klar gegen die Annahme, CBD könne die Nieren schädigen.

 

Ergebnisse aus veterinärmedizinischen Sicherheitsstudien

Auch Studien zur Sicherheit von CBD bei Hunden und Katzen zeigen ein konsistentes Bild. Unter kontrollierten Bedingungen traten keine klinisch relevanten Verschlechterungen der Nierenwerte auf. Es fanden sich keine dosisabhängigen negativen Effekte auf Kreatinin oder Harnstoff, und es ergaben sich keine Hinweise auf eine direkte Nierentoxizität.

Dort, wo einzelne Laborwerte schwankten, ließ sich kein eindeutiger Zusammenhang mit CBD herstellen. Faktoren wie Stress, Begleiterkrankungen oder der allgemeine Gesundheitszustand der Tiere spielten eine deutlich größere Rolle.

 

Untersuchungen bei bestehenden Nierenschäden

In Tiermodellen mit künstlich ausgelösten Nierenschädigungen, etwa durch bestimmte Medikamente, zeigte CBD keine Verschlechterung der Nierenfunktion. Stattdessen wurden eine Reduktion entzündlicher Prozesse und eine Abschwächung von oxidativem Stress beobachtet.

Diese Ergebnisse bedeuten nicht, dass CBD eine Nierenerkrankung behandelt oder heilt. Sie zeigen jedoch deutlich, dass eine schädigende Wirkung auf die Nieren nicht erkennbar ist.

 

Ein oft übersehener Aspekt: die Produktqualität

Wenn über mögliche Nierenschäden gesprochen wird, geht es in vielen Fällen nicht um CBD als Wirkstoff, sondern um die Qualität der eingesetzten Produkte. Problematisch können vor allem Verunreinigungen durch Schwermetalle oder Lösungsmittel, falsch deklarierte Wirkstoffgehalte, synthetische Cannabinoide oder unnötige Zusatzstoffe sein.

Solche Faktoren können den Organismus belasten und sind von CBD klar zu trennen. Die pauschale Aussage, CBD sei schädlich für die Nieren, greift daher zu kurz und führt in die falsche Richtung.

 

CBD bei bestehenden Nierenerkrankungen – worauf es ankommt

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob CBD grundsätzlich ausgeschlossen werden sollte, sondern wie gezielt und mit welcher Zusammensetzung es eingesetzt wird. Gerade bei Nierenerkrankungen sind eine übersichtliche Rezeptur und der Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe besonders wichtig.

Zurückhaltung und Klarheit sind hier sinnvoller als Experimente oder möglichst komplexe Zusammensetzungen.

 

Warum bei Nierenerkrankungen DUO 6+4 mit CBG eingesetzt wird

Bei bekannten oder vermuteten Nierenerkrankungen wird häufig Canna Oil DUO 6+4 mit CBG gewählt. Diese Entscheidung beruht auf praktischen Überlegungen und langjähriger Erfahrung, nicht auf überzogenen Versprechungen.

Chronische Nierenerkrankungen gehen fast immer mit anhaltenden Entzündungsprozessen einher. CBG wird in der Praxis gezielt eingesetzt, um solche Prozesse zu begleiten, ohne den Organismus zusätzlich zu belasten. Gleichzeitig enthält das DUO 6+4 kein L-Tryptophan, das bei Nierenerkrankungen bewusst vermieden wird.

Die Kombination aus CBD und CBG ist so gewählt, dass sie den Stoffwechsel nicht unnötig fordert und gut einschätzbar bleibt. Gerade bei empfindlichen oder vorerkrankten Tieren ist dieser Aspekt entscheidend.

Die Dosierung erfolgt dabei immer ausschließlich nach der Canna-Oil-Dosierungsanleitung aus dem Ratgeber. Eine Dosierung nach Gewicht, Etikett oder externen Empfehlungen findet nicht statt.

 

Fazit

Die Annahme, CBD könne die Nieren schädigen, lässt sich nach aktueller Datenlage nicht belegen. Weder wissenschaftliche Untersuchungen noch veterinärmedizinische Erfahrungen zeigen eine direkte nierenschädigende Wirkung von CBD.

Entscheidend sind eine saubere Produktauswahl, eine klare Zusammensetzung und eine angepasste Dosierung. Sachliche Einordnung hilft weiter, während pauschale Warnungen unnötig verunsichern.

 

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