Phenole bei Katzen – Warum bestimmte Pflanzenstoffe problematisch sein können

CBD - Öl für Katzen und Phenole (auch giftig für Katzen!), Canna Oil Informationen

Wer sich mit CBD für Katzen beschäftigt, stößt früher oder später auf den Hinweis, dass Katzen empfindlich auf Terpene und Phenole reagieren können. Während Terpene inzwischen vielen Katzenhaltern bekannt sind, wird über Phenole deutlich seltener gesprochen.

Dabei spielen auch diese natürlichen Pflanzenstoffe eine wichtige Rolle. Aufgrund ihres besonderen Stoffwechsels können Katzen bestimmte Substanzen schlechter abbauen als Hunde oder Menschen. Deshalb sollten Katzenhalter nicht nur bei CBD-Produkten, sondern auch bei ätherischen Ölen und anderen pflanzlichen Produkten genau auf die Inhaltsstoffe achten.

 

Was sind Phenole?

Phenole sind natürliche chemische Verbindungen, die in zahlreichen Pflanzen vorkommen. Sie erfüllen dort verschiedene Aufgaben und schützen die Pflanze beispielsweise vor Schädlingen, Krankheitserregern oder UV-Strahlung. Außerdem beeinflussen sie häufig Geruch, Geschmack oder Farbe einer Pflanze.

Phenole kommen unter anderem vor in:

  • Kräutern
  • Gewürzen
  • Baumrinden
  • Blättern
  • Blüten
  • ätherischen Ölen

Für Menschen stellen diese Stoffe meist kein Problem dar. Katzen besitzen jedoch einige Besonderheiten im Stoffwechsel, weshalb bestimmte Phenole deutlich langsamer abgebaut werden können.

 

Warum reagieren Katzen empfindlicher auf Phenole?

Der Stoffwechsel einer Katze unterscheidet sich in einigen Punkten deutlich von dem anderer Tierarten.

Ein wichtiger Unterschied betrifft die sogenannte Glucuronidierung. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Entgiftungsprozess der Leber. Verschiedene Stoffe werden so verändert, dass sie anschließend über den Körper ausgeschieden werden können.

Bei Katzen läuft dieser Prozess deutlich eingeschränkter ab.

Dadurch können sich bestimmte Pflanzenstoffe länger im Körper halten und unter Umständen unerwünschte Wirkungen verursachen.

Das betrifft nicht nur einzelne Phenole, sondern auch andere natürliche Pflanzenstoffe, die in ätherischen Ölen oder pflanzlichen Extrakten vorkommen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Phenolen und Terpenen?

Phenole und Terpene gehören zu unterschiedlichen Gruppen natürlicher Pflanzenstoffe.

Beide kommen in vielen Pflanzen vor und übernehmen dort wichtige Aufgaben. Gleichzeitig können beide Stoffgruppen für Katzen problematisch sein.

 

TerpenePhenole
sorgen häufig für den typischen Duft vieler Pflanzengehören zu einer eigenen Gruppe natürlicher Pflanzenstoffe
kommen unter anderem in Lavendel, Minze oder Zitrusfrüchten vorkommen ebenfalls in zahlreichen Pflanzen und ätherischen Ölen vor
können von Katzen nur eingeschränkt verarbeitet werdenkönnen aufgrund des besonderen Stoffwechsels ebenfalls problematisch sein

 

Deshalb werden Terpene und Phenole häufig gemeinsam betrachtet, wenn es um die Verträglichkeit pflanzlicher Inhaltsstoffe bei Katzen geht.

 

Warum können ätherische Öle für Katzen problematisch sein?

Viele ätherische Öle enthalten hohe Konzentrationen verschiedener Pflanzenstoffe – darunter sowohl Terpene als auch Phenole.

Während Menschen diese Stoffe meist problemlos vertragen, reagieren Katzen häufig deutlich empfindlicher.

Besondere Vorsicht ist beispielsweise bei folgenden ätherischen Ölen geboten:

  • Teebaumöl
  • Pfefferminzöl
  • Eukalyptusöl
  • Zimtöl
  • Nelkenöl
  • Zitrusölen

Auch Duftlampen, Duftstecker, Diffuser oder Raumsprays mit ätherischen Ölen können für Katzen problematisch sein, insbesondere wenn sie regelmäßig verwendet werden oder die Katze den Duftstoffen dauerhaft ausgesetzt ist.

Ätherische Öle sollten deshalb niemals ohne tierärztliche Rücksprache direkt bei Katzen angewendet werden.

 

Mögliche Symptome einer Unverträglichkeit oder Vergiftung

Je nach aufgenommenem Stoff und Menge können sehr unterschiedliche Beschwerden auftreten.

Mögliche Anzeichen sind unter anderem:

  • vermehrter Speichelfluss
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit
  • Zittern
  • Schwäche
  • Unsicherheit beim Laufen
  • Teilnahmslosigkeit
  • Unruhe
  • Orientierungslosigkeit
  • Atemprobleme
  • Krampfanfälle in schweren Fällen

Nicht jede Katze reagiert gleich. Manche Tiere zeigen bereits auf kleine Mengen empfindlicher Pflanzenstoffe deutliche Reaktionen.

Bei einem Verdacht auf eine Vergiftung solltest Du umgehend tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

 

Was hat das mit CBD zu tun?

Viele CBD-Produkte für Menschen oder Hunde enthalten neben CBD weitere natürliche Bestandteile der Hanfpflanze. Dazu gehören – je nach Herstellungsverfahren – auch Terpene und andere Pflanzenstoffe.

Für Katzen ist die Wahl des richtigen Produkts deshalb besonders wichtig.

Wir empfehlen ausschließlich terpenfreie CBD-Produkte, die speziell auf die besonderen Bedürfnisse von Katzen abgestimmt sind. So lässt sich das Risiko einer unnötigen Belastung durch Terpene deutlich reduzieren.

 

Welche CBD-Produkte eignen sich für Katzen?

Für Katzen empfehlen wir ausschließlich unsere terpenfreien CBD-Produkte.

Dazu gehören:

  • Hanföl 6 %
  • MCT CBD-Öl 6 %
  • DUO 6+3
  • DUO 6+4
  • DUO 6+5
  • DUO 6+6

Unsere Vollspektrumöle mit 5 %, 10 % und 15 % CBD wurden dagegen ausschließlich für Hunde entwickelt und sind für Katzen nicht geeignet.

Welches Produkt im Einzelfall sinnvoll ist, hängt immer von den individuellen Bedürfnissen Deiner Katze ab.

 

Fazit

Katzen besitzen einen besonderen Stoffwechsel und können bestimmte Pflanzenstoffe deutlich schlechter abbauen als Hunde oder Menschen. Dazu gehören unter anderem verschiedene Phenole und Terpene.

Deshalb sollten Katzenhalter nicht nur bei ätherischen Ölen und Duftprodukten, sondern auch bei CBD-Produkten genau auf die Inhaltsstoffe achten.

Mit speziell für Katzen entwickelten, terpenfreien CBD-Produkten lässt sich das Risiko einer unnötigen Belastung deutlich reduzieren. Gleichzeitig gilt: Auch hochwertige CBD-Produkte ersetzen keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung, sondern können diese sinnvoll ergänzen.


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