Wer sich mit CBD für Katzen beschäftigt, stößt früher oder später auf das Thema Terpene. Während viele Hunde problemlos CBD-Produkte mit natürlichen Hanfbestandteilen vertragen, gelten für Katzen besondere Regeln.
Der Grund liegt im Stoffwechsel der Tiere. Katzen können bestimmte Pflanzenstoffe deutlich schlechter abbauen als Hunde oder Menschen. Dazu gehören unter anderem verschiedene Terpene, die natürlicherweise in Hanfpflanzen, Kräutern und ätherischen Ölen vorkommen.
Deshalb sollten Katzen grundsätzlich nur terpenfreie CBD-Produkte erhalten.
Was sind Terpene?
Terpene sind natürliche Duft- und Aromastoffe, die in zahlreichen Pflanzen vorkommen. Sie verleihen Kräutern, Blumen, Obst und auch Hanfpflanzen ihren charakteristischen Geruch.
Typische Beispiele sind:
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Limonen in Zitrusfrüchten
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Menthol in Pfefferminze
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Pinene in Nadelbäumen
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Linalool in Lavendel
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Caryophyllen in Pfeffer und Hanf
Auch die verschiedenen Hanfsorten verdanken ihren typischen Geruch den enthaltenen Terpenen. Je nach Zusammensetzung können Hanfpflanzen beispielsweise fruchtig, würzig, erdig oder zitronig riechen.
In der Natur übernehmen Terpene verschiedene Aufgaben. Sie schützen Pflanzen vor Schädlingen, locken Bestäuber an und dienen der Kommunikation zwischen Pflanzen.
Warum können Katzen Terpene schlechter abbauen?
Katzen besitzen einen besonderen Stoffwechsel, der sich deutlich von dem von Hunden oder Menschen unterscheidet.
Als reine Fleischfresser haben sie im Laufe der Evolution bestimmte Stoffwechselwege weniger stark entwickelt als andere Tierarten, weshalb einige Stoffe langsamer verarbeitet werden.
Die Glucuronidierung ist ein wichtiger Entgiftungsprozess der Leber, bei dem verschiedene Stoffe so umgewandelt werden, dass sie anschließend über den Körper ausgeschieden werden können.
Da dieser Prozess bei Katzen nur eingeschränkt funktioniert, können bestimmte Pflanzenstoffe deutlich langsamer abgebaut werden. Dies betrifft unter anderem verschiedene Terpene und Phenole.
Werden solche Stoffe regelmäßig aufgenommen, können sie sich im Körper anreichern und unter Umständen gesundheitliche Probleme verursachen.
Natürliche Stoffe sind nicht automatisch ungefährlich
Viele Tierhalter verbinden natürliche Inhaltsstoffe automatisch mit Sicherheit, doch natürlich bedeutet nicht automatisch ungefährlich.
Gerade Katzen reagieren auf zahlreiche Pflanzenstoffe empfindlicher als andere Tierarten.
Zu den bekannten problematischen Stoffen gehören unter anderem:
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Teebaumöl
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Eukalyptusöl
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Pfefferminzöl
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Nelkenöl
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Zimtöl
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verschiedene Zitrusöle
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terpenehaltige Pflanzenextrakte
Deshalb sollten ätherische Öle bei Katzen grundsätzlich mit Vorsicht betrachtet werden.
Besonders problematisch ist, dass viele ätherische Öle stark konzentriert sind. Schon geringe Mengen können für empfindliche Katzen problematisch werden.
Terpene kommen nicht nur in CBD-Produkten vor
Viele Menschen denken bei Terpenen ausschließlich an Hanf. Tatsächlich begegnen Katzen diesen Stoffen jedoch auch im Alltag.
Terpene können beispielsweise enthalten sein in:
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Duftölen
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Raumdüften
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Duftlampen
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ätherischen Ölen
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Reinigungsmitteln
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Kosmetikprodukten
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bestimmten Pflanzen
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Hanfprodukten
Deshalb sollte bei Katzen grundsätzlich darauf geachtet werden, welche Produkte im Haushalt verwendet werden.
Warum sind viele CBD-Produkte für Katzen ungeeignet?
Viele CBD-Produkte auf dem Markt wurden ursprünglich für Menschen oder Hunde entwickelt und berücksichtigen deshalb die besonderen Anforderungen von Katzen nicht.
Insbesondere Vollspektrumprodukte enthalten neben CBD zahlreiche weitere Bestandteile der Hanfpflanze. Dazu gehören unter anderem natürliche Terpene.
Während Hunde solche Produkte häufig problemlos vertragen, gelten für Katzen andere Voraussetzungen.
Aus diesem Grund sollten Katzen keine CBD-Produkte erhalten, die natürliche Hanf-Terpene enthalten.
Wer CBD bei Katzen einsetzen möchte, sollte gezielt auf terpenfreie Produkte achten.
Welche Symptome können bei einer Terpenvergiftung auftreten?
Die möglichen Beschwerden hängen von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise von der aufgenommenen Menge, der Art der Terpene und der individuellen Empfindlichkeit der Katze.
Mögliche Symptome sind:
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vermehrtes Speicheln
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Erbrechen
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Durchfall
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Zittern
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Unsicherheit beim Laufen
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motorische Störungen
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Unruhe
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Orientierungslosigkeit
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Appetitlosigkeit
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Schwäche
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Gewichtsverlust
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Krampfanfälle in schweren Fällen
Nicht jede Katze zeigt dieselben Symptome. Manche Tiere reagieren bereits auf geringe Mengen empfindlicher als andere.
Was tun bei Verdacht auf eine Vergiftung?
Wenn der Verdacht besteht, dass eine Katze Terpene, ätherische Öle oder andere problematische Pflanzenstoffe aufgenommen hat, sollte umgehend ein Tierarzt kontaktiert werden.
Hilfreich ist es, folgende Informationen bereitzuhalten:
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Name des verwendeten Produkts
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Verpackung oder Etikett
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Zeitpunkt der Aufnahme
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beobachtete Symptome
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geschätzte Menge
Je schneller eine Katze behandelt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Aussichten.
Welche CBD-Produkte eignen sich für Katzen?
Für Katzen sollten ausschließlich terpenfreie CBD-Produkte verwendet werden.
Bei Canna Oil sind sowohl das Hanföl 6 % als auch das MCT CBD-Öl 6 % terpenfrei und für Hunde sowie Katzen geeignet.
Darüber hinaus sind alle DUO-Öle terpenfrei und können ebenfalls bei Katzen eingesetzt werden. Als Trägeröl wird bei den DUO-Produkten MCT-Öl verwendet.
Für Katzen geeignete CBD-Produkte
| Produkt | Für Katzen geeignet |
|---|---|
| Hanföl 6 % | Ja |
| MCT CBD-Öl 6 % | Ja |
| DUO 6+3 | Ja |
| DUO 6+4 | Ja |
| DUO 6+5 | Ja |
| DUO 6+6 | Ja |
| Vollspektrumöl 5 % | Nein |
| Vollspektrumöl 10 % | Nein |
| Vollspektrumöl 15 % | Nein |
Die Vollspektrumöle wurden ausschließlich für Hunde entwickelt und sind nicht für Katzen vorgesehen.
Häufige Fehler bei der Auswahl von CBD-Produkten für Katzen
Immer wieder erhalten Katzen Produkte, die eigentlich für Hunde oder Menschen gedacht sind.
Zu den häufigsten Fehlern gehören:
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Verwendung von Vollspektrumölen für Katzen
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Kauf von Produkten ohne vollständige Inhaltsstoffangaben
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Einsatz von CBD-Produkten mit zugesetzten Aromen
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Verwendung ätherischer Öle in der Nähe der Katze
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Orientierung an Empfehlungen für Hunde
Deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf die Inhaltsstoffe genau zu prüfen.
Fazit
Katzen besitzen einen besonderen Stoffwechsel und können verschiedene Pflanzenstoffe deutlich schlechter abbauen als Hunde oder Menschen. Dazu gehören auch zahlreiche Terpene, die natürlicherweise in Hanf und vielen anderen Pflanzen vorkommen.
Aus diesem Grund sollten Katzen grundsätzlich nur terpenfreie CBD-Produkte erhalten.
Wer bei der Produktauswahl auf terpenfreie Öle achtet und die besonderen Bedürfnisse von Katzen berücksichtigt, kann unnötige Risiken vermeiden und eine sichere Grundlage für die Anwendung von CBD schaffen.
DIE KATZE BRAUCHT IHRE EIGENEN CBD-PRODUKTE, die du selbstverständlich in unserem Shop findest.
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