Was tun, wenn dein Haustier CBD-Öl verweigert?

Meine Katze verweigert die Einnahme von CBD/MCT, was soll ich tun?

Viele Tierhalter kennen das Problem:

Anfangs wurde das CBD-Öl problemlos angenommen und plötzlich wird das Leckerli verschmäht. Manche Tiere riechen das Öl sofort, andere entwickeln nach einiger Zeit eine Abneigung dagegen. Besonders Katzen sind dafür bekannt, sehr empfindlich auf Veränderungen bei Geruch, Geschmack oder Fütterungsritualen zu reagieren.

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen gibt es Möglichkeiten, die Akzeptanz wieder zu verbessern.

 

Warum verweigern manche Tiere CBD-Öl?

Dafür kann es verschiedene Gründe geben:

  • Das Tier nimmt den Geruch wahr.

  • Das Leckerli wurde direkt nach dem Beträufeln angeboten.

  • Das Tier verbindet das Öl mit einer unangenehmen Erfahrung.

  • Der Geschmack des Leckerlis hat sich verändert.

  • Das Tier ist generell sehr wählerisch.

Gerade Katzen bemerken oft selbst kleinste Veränderungen, die Menschen gar nicht wahrnehmen.

 

Der häufigste Fehler: Das Öl direkt auf das Leckerli geben

Viele Halter tropfen das Öl auf ein Leckerli und geben es sofort.

Genau das führt jedoch häufig dazu, dass das Leckerli abgelehnt wird.

Nach unseren Erfahrungen funktioniert es deutlich besser, wenn das Öl ausreichend Zeit hat, in das Leckerli einzuziehen.

 

Die Leckerli-Methode richtig anwenden

Für viele Tiere ist dies die einfachste Lösung.

So gehst Du vor:

  • Die gewünschte Menge CBD auf das Leckerli geben.

  • Das Leckerli mindestens 12 bis 24 Stunden einziehen lassen.

  • Anschließend luftdicht aufbewahren.

  • Erst danach verfüttern.

Dadurch verteilt sich das Öl besser und der Geruch wird häufig deutlich weniger wahrgenommen.

 

Wenn das Lieblingsleckerli nicht mehr funktioniert

Manche Tiere akzeptieren selbst ihr bisheriges Lieblingsleckerli plötzlich nicht mehr.

In diesem Fall kann es sinnvoll sein, andere Varianten auszuprobieren.

Manche Tiere bevorzugen:

  • weichere Leckerlis

  • stark riechende Leckerlis

  • Schlecksnacks

  • Pasten

Oft braucht es etwas Geduld, bis die passende Lösung gefunden wird.

 

Warum Futter häufig keine gute Lösung ist

Viele Halter mischen das Öl ins normale Futter.

Gerade bei Katzen führt das jedoch häufig zu Problemen.

Katzen fressen oft nicht ihre gesamte Portion auf einmal, sondern über mehrere Stunden verteilt. Dadurch lässt sich kaum kontrollieren, wie viel CBD tatsächlich aufgenommen wurde.

Aus diesem Grund empfehlen wir bevorzugt die Gabe über Leckerlis oder direkt ins Maul.

 

Die direkte Gabe mit einer Spritze

Wenn alle anderen Methoden scheitern, kann das Öl direkt ins Maul gegeben werden.

Bewährt haben sich hierfür 1-ml-Spritzen vom Typ B. Braun Injekt-F mit Luer-Ansatz und Spardorn.

Dabei wird das Öl vorsichtig seitlich in die Backentasche gegeben.

Viele Tiere gewöhnen sich nach kurzer Zeit an diese Methode.

 

Kann eine Pause helfen?

Manche Tiere entwickeln mit der Zeit eine deutliche Abneigung gegen das Öl.

In solchen Fällen kann eine Pause sinnvoll sein.

Nach einigen Wochen lässt sich die Anwendung häufig erneut beginnen, ohne dass die vorherige Ablehnung noch eine Rolle spielt.

Eine Garantie gibt es dafür jedoch nicht, da jedes Tier unterschiedlich reagiert.

 

Nicht zu schnell aufgeben

Viele Tierhalter probieren ein oder zwei Methoden aus und gehen dann davon aus, dass ihr Tier CBD grundsätzlich ablehnt.

Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass sich in den meisten Fällen eine Lösung finden lässt.

Oft sind es kleine Veränderungen bei Leckerli, Zeitpunkt oder Verabreichung, die den entscheidenden Unterschied machen.

 

Fazit

Wenn Dein Haustier CBD-Öl verweigert, bedeutet das nicht automatisch, dass die Anwendung unmöglich ist.

Mit etwas Geduld, der richtigen Vorbereitung und gegebenenfalls einer anderen Verabreichungsmethode lässt sich die Akzeptanz häufig deutlich verbessern.

Besonders bewährt hat sich die Leckerli-Methode mit einer Einwirkzeit von mindestens 12 bis 24 Stunden. Sollte auch das nicht funktionieren, kann die direkte Gabe mit einer geeigneten Spritze eine zuverlässige Alternative sein.

 

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