Harnwegserkrankungen bei Katzen und Hunden: Wie CBD unterstützend wirken kann

Harnwegserkrankungen

Harnwegserkrankungen bei Katzen und Hunden

Probleme mit den Harnwegen kommen bei Katzen und Hunden relativ häufig vor. Dahinter können jedoch ganz unterschiedliche Ursachen stecken. Einige lassen sich gut behandeln, während andere schnell zu einem medizinischen Notfall werden können.

Zu den möglichen Erkrankungen gehören zum Beispiel Infektionen der Harnwege, Blasenentzündungen und Harnsteine. Auch eine Blockade der Harnröhre kann auftreten.

Typische Anzeichen sind:

  • häufiges Wasserlassen
  • Schmerzen oder Pressen beim Urinieren
  • Blut im Urin
  • Urinieren an ungewohnten Stellen
  • häufiges Aufsuchen des Katzenklos
  • vermehrtes Trinken
  • Appetitlosigkeit
  • Unruhe oder allgemeines Unwohlsein

Kann ein Tier trotz wiederholter Versuche keinen oder kaum Urin absetzen, handelt es sich um einen möglichen Notfall. Das gilt besonders für Kater. In diesem Fall solltest Du nicht abwarten, sondern sofort einen Tierarzt oder eine Tierklinik aufsuchen.

 

Welche Ursachen können Harnwegserkrankungen haben?

Nicht hinter jedem Problem mit den Harnwegen steckt dieselbe Ursache.

Möglich sind unter anderem:

  • bakterielle Infektionen
  • Entzündungen
  • Harnsteine oder Kristalle
  • Stress
  • anatomische Besonderheiten
  • andere Erkrankungen
  • bei Hunden auch Probleme mit der Prostata

Deshalb ist eine genaue Diagnose wichtig. Erst wenn die Ursache bekannt ist, kann der Tierarzt die passende Behandlung festlegen.

 

Harnwegsinfektion

Bei einer Harnwegsinfektion sind häufig Bakterien beteiligt. Dadurch kann es beispielsweise zu häufigem Wasserlassen, Schmerzen oder Blut im Urin kommen.

Ob tatsächlich eine bakterielle Infektion vorliegt, sollte der Tierarzt untersuchen. Denn ähnliche Beschwerden können auch andere Ursachen haben.

 

Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung wird auch Zystitis genannt.

Sie kann unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören beispielsweise Infektionen und Harnsteine. Bei Katzen spielt außerdem die sogenannte feline idiopathische Zystitis eine wichtige Rolle.

„Idiopathisch“ bedeutet, dass keine eindeutige körperliche Ursache gefunden wird. Stress kann bei betroffenen Katzen eine wichtige Rolle spielen.

 

Harnsteine und Kristalle

In den Harnwegen können sich verschiedene Arten von Kristallen und Steinen bilden. Dazu gehören unter anderem Struvit und Kalziumoxalat.

Sie können die Schleimhaut reizen und dadurch Beschwerden verursachen. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Harnabfluss behindert wird.

Welche Behandlung notwendig ist, hängt unter anderem von der Art der Steine oder Kristalle ab.

 

Harnröhrenverschluss – ein Notfall

Besonders ernst ist eine Blockade der Harnröhre.

Davon sind vor allem Kater betroffen. Dabei kann das Tier keinen oder nur noch sehr wenig Urin absetzen.

Mögliche Anzeichen sind:

  • häufige erfolglose Versuche zu urinieren
  • starkes Pressen
  • Schmerzen
  • Unruhe
  • häufiges Lecken im Genitalbereich
  • Erbrechen
  • zunehmende Schwäche

Ein vollständiger Harnröhrenverschluss ist ein tiermedizinischer Notfall. Deshalb muss das Tier sofort behandelt werden.

CBD ist in einer solchen Situation keine Alternative zur tierärztlichen Versorgung.

 

FLUTD bei Katzen

FLUTD steht für „Feline Lower Urinary Tract Disease“. Der Begriff beschreibt verschiedene Erkrankungen der unteren Harnwege bei Katzen.

Dazu können beispielsweise Blasenentzündungen, Kristalle, Harnsteine oder ein Verschluss der Harnröhre gehören.

Auch die feline idiopathische Zystitis zählt dazu. Gerade bei dieser Form kann Stress eine wichtige Rolle spielen.

Deshalb gehört neben der tierärztlichen Behandlung häufig auch ein möglichst stressarmer Alltag zum Umgang mit der Erkrankung.

 

Prostataprobleme bei Hunden

Bei männlichen Hunden können außerdem Erkrankungen der Prostata Beschwerden beim Urinieren verursachen.

Eine Entzündung der Prostata wird als Prostatitis bezeichnet. Je nach Ursache können Schmerzen, Probleme beim Wasserlassen oder Blut im Urin auftreten.

Auch hier sollte der Tierarzt die genaue Ursache feststellen.

 

Welche Rolle kann CBD spielen?

CBD kann die Ursache einer Harnwegserkrankung nicht behandeln.

Eine bakterielle Infektion benötigt beispielsweise eine andere Behandlung als Harnsteine oder eine stressbedingte Blasenentzündung. Deshalb steht zunächst immer die tierärztliche Diagnose im Vordergrund.

CBD kann jedoch begleitend eingesetzt werden, um das allgemeine Wohlbefinden des Tieres zu unterstützen.

Das Endocannabinoid-System ist an verschiedenen Vorgängen im Körper beteiligt. Dazu gehören unter anderem Prozesse rund um Stress und Schmerzempfinden. Auch mögliche Einflüsse von Cannabinoiden auf Entzündungsprozesse werden wissenschaftlich untersucht.

Welche Bedeutung das bei einer bestimmten Harnwegserkrankung eines Hundes oder einer Katze hat, lässt sich daraus jedoch nicht pauschal ableiten.

 

Stress bei Harnwegserkrankungen

Stress ist besonders bei Katzen ein wichtiges Thema.

Bei der felinen idiopathischen Zystitis kann er eine Rolle bei der Entstehung oder beim erneuten Auftreten von Beschwerden spielen.

Deshalb können zusätzlich zur tierärztlichen Behandlung verschiedene Veränderungen im Alltag sinnvoll sein.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • ausreichend Rückzugsmöglichkeiten
  • mehrere gut erreichbare Wasserstellen
  • saubere und ausreichend vorhandene Katzenklos
  • feste Tagesabläufe
  • möglichst wenig Konflikte zwischen mehreren Katzen
  • ruhige Futterplätze
  • regelmäßige Beschäftigung ohne Überforderung

Auch hier gilt: Was einer Katze hilft, hängt von ihrer individuellen Situation ab.

 

Welches Canna Oil Produkt empfehlen wir?

Bei Harnwegsproblemen empfehlen wir häufig unser Canna Oil DUO 6+4 mit CBD und CBG.

CBG ist ebenso wie CBD ein Cannabinoid. Beide Substanzen werden im Zusammenhang mit verschiedenen Vorgängen im Körper untersucht.

Das DUO 6+4 ist außerdem terpenfrei und eignet sich dadurch für Hunde, Katzen, Pferde und andere Haustiere.

Die Produktauswahl ersetzt jedoch niemals die Diagnose. Besonders bei akuten Beschwerden muss zunächst geklärt werden, was hinter den Problemen steckt.

 

Anwendung und Dosierung von CBD

Wenn CBD begleitend eingesetzt werden soll, sollte die Anwendung langsam begonnen werden.

Bitte halte Dich dabei an unsere Dosierungsanleitung.

Bekommt Dein Tier Medikamente, sollte zwischen der Medikamentengabe und CBD grundsätzlich ein Abstand von mindestens zwei Stunden liegen.

Beobachte Dein Tier außerdem genau. Bei neuen oder stärker werdenden Beschwerden sollte erneut ein Tierarzt hinzugezogen werden.

 

Wann solltest Du sofort zum Tierarzt?

Bei Problemen mit den Harnwegen sollte grundsätzlich nicht zu lange abgewartet werden.

Besonders dringend ist tierärztliche Hilfe, wenn Dein Tier:

  • keinen Urin mehr absetzen kann
  • immer wieder erfolglos versucht zu urinieren
  • starke Schmerzen zeigt
  • Blut im Urin hat
  • erbricht
  • zunehmend schwach oder apathisch wird

Gerade ein Verschluss der Harnröhre kann sich schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand entwickeln.

 

Fazit

Harnwegserkrankungen bei Katzen und Hunden können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb ist eine genaue Diagnose besonders wichtig.

Infektionen, Blasenentzündungen, Harnsteine und andere Erkrankungen benötigen jeweils eine passende Behandlung. Kann ein Tier keinen Urin mehr absetzen, handelt es sich außerdem um einen Notfall.

CBD kann eine notwendige tierärztliche Therapie nicht ersetzen. Es kann jedoch begleitend eingesetzt werden, um das allgemeine Wohlbefinden des Tieres zu unterstützen.

Bei Harnwegsproblemen empfehlen wir häufig das Canna Oil DUO 6+4 mit CBD und CBG. Welche Unterstützung sinnvoll ist, sollte sich jedoch immer nach der Ursache und den individuellen Beschwerden des Tieres richten.


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