Demenz bei Hunden und Katzen – kann CBD ältere Haustiere unterstützen?

Demenz bei Haustieren

Mit zunehmendem Alter verändern sich viele Hunde und Katzen. Sie schlafen mehr, bewegen sich langsamer oder reagieren nicht mehr so schnell wie früher. Manche Veränderungen gehören zum normalen Alterungsprozess. Andere können jedoch auf eine sogenannte kognitive Dysfunktion hinweisen – eine Erkrankung, die häufig auch als Demenz bei Haustieren bezeichnet wird.

Für viele Tierhalter ist diese Entwicklung belastend. Der geliebte Vierbeiner wirkt plötzlich orientierungslos, läuft nachts unruhig umher oder erkennt gewohnte Abläufe nicht mehr. Die gute Nachricht: Auch wenn sich Demenz nicht heilen lässt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Alltag betroffener Tiere angenehmer zu gestalten.

Neben einer guten tierärztlichen Betreuung setzen viele Halter ergänzend auf CBD, um das Wohlbefinden ihrer älteren Tiere zu unterstützen.

 

Was ist Demenz bei Haustieren?

Die sogenannte kognitive Dysfunktion ist eine altersbedingte Veränderung des Gehirns. Dabei lassen bestimmte Gehirnfunktionen nach, wodurch sich Verhalten, Orientierung und Gedächtnis verändern können.

Am häufigsten betrifft die Erkrankung ältere Hunde und Katzen.

Demenz entwickelt sich meist langsam. Viele Veränderungen fallen deshalb zunächst kaum auf oder werden als normale Alterserscheinungen angesehen.

 

Welche Tiere sind besonders häufig betroffen?

Grundsätzlich kann jedes ältere Haustier betroffen sein.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko jedoch deutlich an.

Besonders häufig wird eine kognitive Dysfunktion bei:

  • älteren Hunden
  • älteren Katzen

beobachtet.

Eine bestimmte Rasse muss dafür nicht verantwortlich sein. Entscheidend ist vor allem das Alter des Tieres.

 

Normales Altern oder Demenz?

Nicht jede Veränderung bedeutet automatisch Demenz.

Ein älterer Hund schläft oft mehr als früher. Eine ältere Katze springt vielleicht nicht mehr so hoch auf den Kratzbaum.

Diese Veränderungen können völlig normal sein.

Bei einer Demenz treten dagegen häufig mehrere Auffälligkeiten gleichzeitig auf und nehmen mit der Zeit zu.

Außerdem entwickeln sich die Symptome meist schleichend. Deshalb bemerken viele Halter die ersten Veränderungen erst, wenn sie bereits häufiger auftreten.

 

Typische Anzeichen einer Demenz

Die Symptome können sich sehr unterschiedlich zeigen.

Veränderungen der Orientierung

Viele Tiere wirken plötzlich orientierungslos.

Sie können:

  • ziellos durch die Wohnung laufen
  • in einer Ecke stehen bleiben
  • Türen oder Durchgänge nicht mehr finden
  • bekannte Wege vergessen
  • Schwierigkeiten haben, sich in vertrauter Umgebung zurechtzufinden

Veränderungen des Schlafes

Ein häufiges Anzeichen ist ein veränderter Schlaf-Wach-Rhythmus.

Viele Tiere:

  • schlafen tagsüber deutlich mehr
  • werden nachts unruhig
  • laufen nachts umher
  • miauen oder bellen ohne erkennbaren Grund

Gerade Katzen fallen ihren Haltern oft durch plötzliches nächtliches Miauen auf.

Veränderungen des Verhaltens

Auch das Verhalten kann sich verändern.

Manche Tiere werden:

  • anhänglicher
  • unsicher
  • schreckhafter
  • reizbarer

Andere ziehen sich dagegen zunehmend zurück.

Veränderungen der Stubenreinheit

Einige Hunde oder Katzen vergessen plötzlich Gewohnheiten, die jahrelang selbstverständlich waren.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Unsauberkeit
  • Vergessen des Katzenklos
  • Urinieren oder Kotabsatz an ungewohnten Stellen

 

Womit wird Demenz häufig verwechselt?

Nicht jede Verhaltensänderung hat ihre Ursache im Gehirn.

Ähnliche Symptome können auch durch andere Erkrankungen entstehen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Arthrose
  • chronische Schmerzen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Sehprobleme
  • Hörverlust
  • neurologische Erkrankungen
  • Nebenwirkungen bestimmter Medikamente

Gerade Schmerzen werden bei älteren Tieren häufig unterschätzt.

Ein Tier, das nachts unruhig ist oder sich zurückzieht, leidet möglicherweise gar nicht an Demenz, sondern an Schmerzen.

Deshalb sollte jede Verhaltensänderung tierärztlich abgeklärt werden.

 

Wie stellt der Tierarzt Demenz fest?

Eine einzelne Untersuchung reicht meist nicht aus.

Oft handelt es sich um eine sogenannte Ausschlussdiagnose.

Der Tierarzt wird zunächst prüfen, ob andere Erkrankungen für die Symptome verantwortlich sein könnten.

Je nach Situation können dazugehören:

  • allgemeine Untersuchung
  • Blutuntersuchung
  • Blutdruckmessung
  • neurologische Untersuchung
  • Kontrolle von Augen und Ohren
  • gegebenenfalls weitere bildgebende Verfahren

Erst wenn andere Ursachen ausgeschlossen wurden, wird eine kognitive Dysfunktion wahrscheinlicher.

 

Was kannst Du selbst tun?

Auch wenn sich Demenz nicht heilen lässt, können viele kleine Maßnahmen den Alltag erleichtern.

Hilfreich sind zum Beispiel:

  • feste Tagesabläufe
  • regelmäßige Fütterungszeiten
  • bekannte Schlafplätze
  • möglichst wenig Veränderungen im Zuhause
  • kurze, ruhige Spaziergänge
  • leicht erreichbare Futter- und Wasserstellen
  • flache Katzentoiletten
  • Nachtlichter bei Orientierungslosigkeit
  • rutschfeste Böden
  • viel Geduld

Besonders wichtig ist, das Tier nicht zu überfordern.

Dabei kommt es vor allem auf feste Routinen an, denn gerade ältere Tiere fühlen sich in einer vertrauten Umgebung deutlich sicherer.

 

Geistige Beschäftigung – aber ohne Stress

Auch ältere Tiere profitieren von Beschäftigung.

Allerdings sollte sie dem Alter angepasst sein.

Geeignet sind beispielsweise:

  • leichte Suchspiele
  • Schnüffelspiele
  • ruhige Denkspiele
  • kurze Trainingseinheiten
  • sanfte Beschäftigung mit vertrauten Aufgaben

Zu schwierige Übungen können dagegen zusätzlichen Stress verursachen.

 

Warum Schmerzen immer berücksichtigt werden sollten

Viele ältere Tiere leiden gleichzeitig unter Arthrose oder anderen chronischen Schmerzen.

Schmerzen können Demenzsymptome verstärken oder sogar ähnliche Verhaltensweisen auslösen.

Deshalb sollte immer geprüft werden, ob zusätzlich eine Schmerzbehandlung notwendig ist.

 

Welche Rolle kann CBD spielen?

CBD kann Demenz nicht heilen und bereits entstandene Veränderungen im Gehirn nicht rückgängig machen.

Viele Tierhalter setzen CBD jedoch ergänzend ein, um ältere Tiere im Alltag zu unterstützen.

CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System, das unter anderem an folgenden Körperfunktionen beteiligt ist:

  • Stressverarbeitung
  • Schlaf
  • Schmerzempfinden
  • allgemeines Wohlbefinden

Viele Halter berichten unter anderem von:

  • mehr Ruhe
  • besserem Schlaf
  • weniger nächtlicher Unruhe
  • entspannterem Verhalten
  • mehr Lebensqualität

Jedes Tier reagiert jedoch individuell.

 

Warum wir bei Demenz häufig das DUO 6+5 empfehlen

Bei älteren Tieren treten Demenz, Schmerzen und altersbedingte Veränderungen häufig gemeinsam auf.

Deshalb empfehlen wir bei Canna Oil in vielen Fällen das DUO 6+5 mit CBD und PEA.

PEA (Palmitoylethanolamid) ist eine körpereigene Substanz, die unter anderem im Nervensystem vorkommt.

Viele Tierhalter setzen das DUO 6+5 bei älteren, schmerzempfindlichen oder nervlich belasteten Tieren ein.

Gerade wenn mehrere altersbedingte Beschwerden zusammenkommen, kann diese Kombination eine sinnvolle Unterstützung darstellen.

 

Was solltest Du vermeiden?

Demenzkranke Tiere profitieren von einem möglichst ruhigen Alltag.

Deshalb solltest Du möglichst vermeiden:

  • häufiges Umstellen von Möbeln
  • wechselnde Tagesabläufe
  • unnötigen Stress
  • lange Zeiten des Alleinseins
  • Bestrafungen bei Unsauberkeit
  • Überforderung durch zu viele neue Reize

Geduld und Verständnis sind häufig wichtiger als jede andere Maßnahme.

 

Die richtige Dosierung

CBD sollte auch bei älteren Tieren langsam eingeschlichen werden.

Bitte halte Dich an die Canna Oil Dosierungsanleitung und erhöhe die Menge schrittweise.

Zwischen CBD und Medikamenten sollte grundsätzlich ein Abstand von mindestens zwei Stunden eingehalten werden.

 

Wann solltest Du erneut zum Tierarzt?

Eine erneute tierärztliche Untersuchung ist sinnvoll, wenn:

  • die Symptome plötzlich stärker werden
  • neue Auffälligkeiten auftreten
  • das Tier Schmerzen zeigt
  • Futter oder Wasser verweigert werden
  • Krampfanfälle auftreten
  • starke Orientierungslosigkeit entsteht

Auch bei bereits diagnostizierter Demenz sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen stattfinden.

 

Fazit

Demenz bei Hunden und Katzen stellt Tierhalter oft vor große Herausforderungen. Die Erkrankung lässt sich zwar nicht heilen, dennoch können viele Maßnahmen dazu beitragen, den Alltag betroffener Tiere angenehmer zu gestalten.

Eine tierärztliche Betreuung, feste Routinen, eine ruhige Umgebung und eine gute Schmerztherapie bilden dabei die Grundlage. CBD kann als ergänzende Unterstützung eingesetzt werden, um das Wohlbefinden älterer Tiere zu fördern.

Gerade bei Senioren lohnt es sich, genau hinzuschauen. Veränderungen werden häufig zunächst als normale Alterserscheinungen angesehen, obwohl sie bereits Hinweise auf eine kognitive Dysfunktion sein können.

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