Mögliche Nebenwirkungen und Anzeichen einer Überdosierung
Viele Tierhalter machen sich verständlicherweise Sorgen, wenn ihre Katze oder ihr Hund plötzlich Symptome wie Erbrechen, Durchfall, vermehrtes Kratzen oder auffälliges Verhalten zeigt.
Oft wird dann sofort vermutet, dass das CBD-Öl die Ursache sein könnte oder bereits eine Überdosierung vorliegt.
Allerdings ist genau das in der Praxis deutlich seltener, als viele denken.
Auch Tiere, die CBD bekommen, können natürlich:
- einen Infekt entwickeln
- empfindlich auf Futter reagieren
- Haare hochwürgen
- Magenprobleme bekommen
- sich stärker kratzen
- oder sich unabhängig davon einmal übergeben
Nicht jedes Symptom hängt automatisch mit CBD zusammen. Genau das sorgt häufig für unnötige Verunsicherung.
Viele Beschwerden werden vorschnell dem CBD zugeschrieben
Gerade wenn zeitgleich mit der CBD-Gabe Veränderungen auftreten, vermuten viele sofort einen Zusammenhang.
Dabei wird häufig vergessen, dass Katzen und Hunde natürlich auch unabhängig davon einmal Beschwerden entwickeln können.
Vor allem:
- gelegentliches Erbrechen
- kurzfristiger Durchfall
- vermehrtes Kratzen
- Magenprobleme
- Infekte
- Haarballen bei Katzen
- Stressreaktionen
- Futterunverträglichkeiten
kommen auch bei Tieren vor, die überhaupt kein CBD erhalten.
Gerade bei älteren oder empfindlichen Tieren treten solche Beschwerden manchmal zufällig zeitgleich mit der CBD-Gabe auf und werden dadurch vorschnell automatisch dem Öl zugeschrieben.
Deshalb sollte man immer das Gesamtbild betrachten und nicht jede Veränderung sofort als Nebenwirkung interpretieren.
Welche Nebenwirkungen können theoretisch auftreten?
CBD-Produkte werden normalerweise sehr gut vertragen. Nach vielen Jahren Erfahrung mit Katzen, Hunden und CBD-Produkten wurden nur äußerst selten überhaupt stärkere Auffälligkeiten berichtet.
Trotzdem können – wie auch bei anderen Produkten oder Futtermitteln – theoretisch Nebenwirkungen auftreten.
Mögliche seltene Reaktionen:
- leichte Müdigkeit
- stärkere Schläfrigkeit
- Mundtrockenheit
- vermehrtes Trinken
- selten kurzfristig niedrigerer Blutdruck
- selten eine leichte Erstverschlimmerung zu Beginn
Gerade empfindliche Tiere reagieren manchmal anfangs etwas stärker. Deshalb ist langsames Eindosieren besonders wichtig.
Allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten sind äußerst selten
Immer wieder machen sich Tierhalter Sorgen wegen möglicher Allergien oder starker Nebenwirkungen. Tatsächlich sind echte allergische Reaktionen in der Praxis jedoch äußerst selten.
Eine echte Unverträglichkeit würde sich normalerweise direkt nach den ersten Gaben zeigen und nicht erst nach Wochen oder Monaten problemloser Anwendung.
Mögliche Anzeichen könnten theoretisch sein:
- starke Unruhe
- auffällige Hautreaktionen
- Schwellungen
- Atemprobleme
- deutliche Reaktionen direkt nach der Einnahme
Je nach Produkt kommen unterschiedliche Inhaltsstoffe infrage.
Bei Produkten mit Hanföl könnten theoretisch Hanfbestandteile eine Rolle spielen. Bei Produkten mit MCT-Öl – wie den Canna Oil DUO-Ölen – wäre theoretisch auch eine individuelle Empfindlichkeit gegenüber Kokosbestandteilen denkbar.
Solche Fälle sind insgesamt jedoch äußerst selten.
Woran erkennt man eine echte Überdosierung?
Viele sprechen bereits bei leichter Müdigkeit von einer „Überdosierung“. Tatsächlich reagieren manche Tiere einfach empfindlicher auf CBD als andere.
Eine deutliche Überdosierung zeigt sich eher durch:
- starke Benommenheit
- ausgeprägte Schläfrigkeit
- Gangunsicherheit
- Teilnahmslosigkeit
- schweres Ansprechbarsein
- Übelkeit mit Erbrechen
Wichtig:
Damit ist nicht gelegentliches Erbrechen gemeint, das unabhängig von CBD auftreten kann.
Selbst wenn versehentlich einmal deutlich mehr Tropfen gegeben wurden als geplant, führt das in den meisten Fällen nicht automatisch zu schweren Problemen. Bekannt sind beispielsweise Fälle mit deutlich höheren Mengen, bei denen hauptsächlich stärkere Müdigkeit beobachtet wurde.
Trotzdem sollte natürlich immer sorgfältig dosiert werden.
Warum langsames Eindosieren so wichtig ist
Viele Probleme entstehen weniger durch das CBD selbst, sondern eher durch:
- zu schnelles Hochdosieren
- ständiges Verändern der Dosierung
- ungeduldiges Steigern
- häufige Produktwechsel
Deshalb empfehlen wir grundsätzlich:
- langsam eindosieren
- Geduld haben
- Veränderungen beobachten
- nicht ständig Produkte wechseln
Gerade empfindliche Tiere benötigen manchmal deutlich mehr Zeit.
Wann sollte man zum Tierarzt gehen?
Bitte lasst euer Tier tierärztlich untersuchen, wenn:
- Symptome länger anhalten
- starke Verschlechterungen auftreten
- Atemprobleme entstehen
- das Tier apathisch wirkt
- dauerhaft Erbrechen oder Durchfall auftreten
- starke Wesensveränderungen auffallen
Gerade ältere oder kranke Tiere sollten bei auffälligen Veränderungen immer tierärztlich abgeklärt werden.
Fazit: Nicht jede Veränderung hängt automatisch mit CBD zusammen
Viele Symptome, die zeitgleich mit der CBD-Gabe auftreten, haben oft ganz andere Ursachen.
CBD-Produkte werden normalerweise sehr gut vertragen und führen nur äußerst selten zu stärkeren Nebenwirkungen. Trotzdem sollte man Veränderungen immer ernst nehmen und Tiere aufmerksam beobachten.
Wichtig ist vor allem:
ruhig bleiben, langsam eindosieren und Beschwerden nicht vorschnell automatisch dem CBD zuschreiben.
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